Eine Eigentumswohnung vermieten – diese Pflichten haben Vermieter!

Eigentumswohnung vermieten

In Zeiten weiter anhaltender Niedrigzinsen denken viele Menschen über den Kauf einer Eigentumswohnung nach. Durch die anschließende Vermietung gelingt es für lukrative Geldanlage zu sorgen, die auch als Altersvorsorge dienen kann. Doch ist das Vermieten von Eigentum gar nicht so einfach wie die meisten Menschen annehmen. Von der Berechnung der Miete über die Mietersuche bis hin zu einigem Verwaltungsaufwand gilt es für Vermieter eine Menge Dinge zu beachten. Demnach sollte die Vermietung einer Eigentumswohnung immer mit einer sorgfältigen Planung einhergehen. Natürlich gelingt es sich bei vielen Angelegenheiten bei der Vermietung auch Unterstützung einzuholen, doch sollten Vermieter einen groben Überblick von ihren Aufgaben und Pflichten gewinnen. Auch, wenn viele Faktoren bei der Vermietung von Wohnimmobilien eine gewisse Vorlaufzeit und Planung benötigt, gilt die Vermietung von Eigentumswohnungen weiterhin als ein geschätzter Weg der Investition. Um sich einen Überblick von allen Pflichten und Verantwortungen als Vermieter zu machen, haben wir Ihnen im Folgenden einen Ratgeber zusammengestellt. So erhalten Sie hier wichtige Informationen, um die Weichen bei der Wohnungsvermietung zu stellen.

Verwaltungsaufwand durch eine externe Hausverwaltung minimieren

Gerade, wenn man nicht nur eine Eigentumswohnung vermietet, sondern gleich mehrere Wohnungen vermietet hat, kann der Verwaltungsaufwand etwas größer ausfallen. Denn nicht immer haben Vermieter gleich alle Zahlen, Daten und Namen im Kopf, wenn es um eine bestimmte Wohnimmobilie geht. Um die Arbeit bei der Wohnungsvermietung gering zu halten, kann es sich lohnen mit einer externen Hausverwaltung zusammenzuarbeiten. Die Hausverwaltung in München übernimmt verschiedene Aufgaben und Pflichten für den Vermieter, so dass sich der Aufwand bei der Vermietung geringhält. So gelingt es beispielsweise die Nebenkostenabrechnung der Mieter durch ein externes Unternehmen erstellen zu lassen, Schäden oder Renovierungen in der Wohnung durchführen zu lassen oder die Mietersuche in fremde Hände abzugeben. Auf diese Weise gelingt es lästige Zeitfresser für Vermieter zu vermeiden und die Vermietung möglichst unkompliziert zu gestalten.

Unbefristete Mietverträge machen einen Verkauf der Eigentumswohnung schwerer

Viele Vermieter sehen in ihren Eigentumswohnungen eine Kapitalinvestition, die sie bei Bedarf auch gerne veräußern würden, wenn sie ihr Geld lieber anderweitig investieren wollen. Doch müssen sich Vermieter im Klaren sein, dass die Vermietung einer Eigentumswohnung auch mit einer langfristigen Bindung von Mietern einhergeht. Dies ist vor allem bei einem unbefristeten Mietvertrag der Fall. Umso länger Mieter in einer Wohnung leben, desto schwerer lässt sich das Mietverhältnis auch kündigen. Demnach sollte man für eine flexible Wohnungsvermietung nur einen befristeten Mietvertrag ausstellen. Dabei lohnt es sich im Allgemeinen eine Eigentumswohnung erst nach zehn Jahren wieder zu verkaufen. Denn nur dann ist für den Verkauf der Eigentumswohnung keine Spekulationssteuer mehr fällig, die auf den späteren Gewinn beim Immobilienverkauf angerechnet wird. So sollten Vermieter vorab genau abwägen, ob sie zu einer derart langfristigen Investition bereit sind oder nicht.

Neue Mieter finden

Eine leerstehende Wohnung kostet nur Geld und bringt Eigentümern nichts ein. Demnach gilt es eine Wohnung so schnell wie möglich wieder zu vermieten, wenn die Wohnung leer steht. Die Mietersuche kann manchmal sehr langwierig und zeitaufwendig sein. Am schnellsten gelingt es dabei häufig mit einem Makler eine Wohnung zu vermieten. Vor allem in Großstädten ist es Usus, dass die Vermietung von privaten Wohnimmobilien durch einen Makler übernommen wird. Der große Vorteil ist hier für Vermieter, dass sie aus einer größeren Auswahl potenzieller Mieter auswählen können.