Einzimmerwohnung einrichten – Tipps & Tricks

Einzimmerwohnung einrichten – Tipps & Tricks

Vor allem Studenten, aber auch all jene, die in Großstädten wohnen, kennen beengte Wohnverhältnisse. Eine WG oder Einzimmerwohnung zählt da zum Standard. Die optimale Einrichtung für einen kleinen Raum ist besonders wichtig. Hier einige nützliche Tipps und Tricks, wie sich eine Einzimmerwohnung einrichten lässt, ohne beengend zu wirken.

Hier finden Sie ein paar tolle Tipps & Tricks wie Sie Ihre Einzimmerwohnung einrichten

Planung

Das Wichtigste im Vorfeld ist die gründliche Planung. Nach dem Vermessen des Wohnbereichs sollte man maßstabsgetreue Grundriss-Skizzen anfertigen. Denn das hilft bereits bei der Überlegung hinsichtlich Raumaufteilung, Mobiliar und Platzbedarf für aufschwingende Türen und Fenster. Zur Planung gehören auch Kreativität, Ordnung und Minimalismus als Richtlinien, um die Einzimmerwohnung einrichten zu können.

Raumteiler

Wichtig ist es, auch in einer kleinen Wohnung die Grenzen zwischen Wohn- und Arbeitsbereich zu ziehen. Raumtrenner oder Raumteiler können Vorhänge und Möbel wie etwa Regale sein. Weitere optische Abgrenzung lassen sich durch verschiedene Teppiche oder Lampen schaffen. Gibt es einen Balkon, sollte auch dieser möglichst als Wohnraum Nutzen finden und nicht nur als Stauraum.

Multifunktionsmöbel

Generell gilt, auf sperriges schweres Mobiliar zu verzichten. So gut wie alle Möbelstücke gibt es in platzsparenderen Alternativen. Eine ideale Lösung sind Balkonmöbel, die bereits für beengte Verhältnisse hergestellt sind. Auch durchsichtiges Mobiliar aus Drahtgeflecht, Glas oder Acryl hilft dabei, einen Raum größer wirken zu lassen. Um die Raumkapazitäten bestmöglich auszunutzen, eignen sich multifunktionale Möbel am besten. Beispiele sind Auszieh- oder Klapptische, eine Schlafcouch oder Eckregale und Modulelemente. Ein Schlafsofa bietet überdies Stauraum für Bettzeug.

Licht
Gerade bei kleinen Wohnbereichen ist viel Licht wichtig. Die Raumteiler sollten also nicht das Tageslicht versperren. Ein Spiegel gegenüber einem Fenster reflektiert das einfallende Tageslicht und lässt den Raum größer wirken. Mehrere Lampen verteilt im Wohnbereich sind besser als eine einzelne Deckenlampe. Nützlich sind auch LED-Leisten in Küche und Bad und Lichterketten.

Farben
Eine helle Wandfarbe sorgt für die optische Vergrößerung des Raums. Zusätzlich sollte es kleine Farbakzente als Blickfang geben, um von der wirklichen Größe des Raums abzulenken. Vorhänge sollten ebenfalls in hellen Farben gehalten oder transparent sein. Einheitliche Böden in der gesamten Wohnung, möglichst offene Regale und Kleiderschränke sollten dabei möglichst offen sein.

Stauraum und Organisation
In einer kleinen Wohnung sollte jeder vorhandene Raum genutzt werden. Hohe Räume eignen sich zur Verwendung von Hochbetten, darunter haben Tisch und Stuhl Platz. Hänge- oder Schweberegale an den Wänden sorgen für zusätzlichen Stauraum. Haken, ausziehbare Duschstangen und Magnete helfen in Schränken Raum auszunutzen. Sperrige Gegenstände lassen sich mit entsprechenden Halterungen an den Wänden anbringen. Überdies ist Ordnung und Organisation wichtig. Alles sollte seinen festen Platz haben und leicht verstaubar sein.